René Gehring: Jesus weinte
Shownotes
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The White Box (Kurzvideos zu verschiedensten Themen)
Seminar Schloss Bogenhofen (Predigten, Bibelgespräch und mehr)
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00:00:04: Herzlich willkommen zu Wortreich, dem Predigt-Podcast in dem wir spannende Predigten zur biblischen Themen und Texten von verschiedenen Sprechern teilen.
00:00:13: Tauche mit uns ein in die Welt der Bibel!
00:00:16: Mach es dir bequem und lass dich von den Worten reich beschenken – Gottes Segen!
00:00:30: Ich habe heute eine Predigt mitgebracht, die eigentlich ganz unpassend ist.
00:00:35: Unpassend zu dem Wetter, das wir momentan erleben.
00:00:37: Wir müssen euch jetzt vorstellen, wir haben Ende November, es ist Neblig und Düster Es fällt kalter Regen.
00:00:43: Ist noch nicht kalt genug, dass es schöner Schnee werden würde als eine Situation einer Atmosphäre in dem man gerne über das Leben nachdenkt grübelt und vielleicht Leid auch etwas empfindlicher und intensiver empfindet als bei diesem wunderschönen Wetter.
00:00:58: Wenn man heute morgens aufsteht im Frühsommer und die Sonne scheint schon rein dann fällt es einem leicht über so manches Leid hinweg zu sehen.
00:01:05: aber genau das ist das Thema heute.
00:01:07: wir wollen uns über Leid unterhalten.
00:01:09: Ich möchte mit euch zurückgehen einige Jahre In das Jahr ... Und vielleicht erinnern sich manche von euch an das, was damals gegen Ende des Jahres Schlagzeilen in einer ganz bekannten Zeitung war.
00:01:25: Ich lese nicht gerne Klatschpresse!
00:01:26: Aber wenn ich irgendwo an einem Kiosk vorbeigehe und da hängt dann die Bildzeitung oder in Österreich die Kronen-Zeitung, dann schaue ich schon gerne mal, welche Überschrift hat heute die größten Buchstaben bekommen?
00:01:38: Weil man damit erkennen kann, Das, was das Volk beschäftigt.
00:01:43: Was sind die großen Aufreger momentan?
00:01:46: Damals, Ende Dezember, es war der siebenundzwanzigste Dezmber zwei Tausend und vier gab es eine Schlagzeile.
00:01:53: Die musste jedem, der gläubig ist hängen bleiben, die musste jedem auffallen.
00:01:58: Es ist mir aufgefallen damals, es kam sogar in den Nachrichten weil das seine so provokante Überschrift war.
00:02:03: vielleicht erinnern sich manche.
00:02:05: Damals hieß es in großen Lettern auf der ersten Seite der Bildzeitung Gott Wo warst du?
00:02:12: Weil ich erinnern sich manche, was geschehen ist am Tag vorher.
00:02:16: Weit weg von hier in Fernost es gab ein Erdbeben.
00:02:21: Es gab ein sogenanntes untersehes Megathrust-Erdbeben das drittgrößte dass jemals aufgezeichnet wurde eine Stärke von neun Komma eins auf der Richterskala.
00:02:32: Das verheerende war, dass es nur fünf und achtzig Kilometer nordwestlich Der Insel Sumatra stattfand und das bedeutet Das davon ausgelöste Tsunamis haben die Küsten mit nahezu unvermindeter Wucht erreicht.
00:02:48: Es gab sehr viele Tsunamis, mehrere in enger Folge.
00:02:52: Das gesamte Küstengebiet nicht nur von Sumatra oder Thailand und angrenzenden indonesischen Regionen wurden verwüstet.
00:03:00: Es war früh am Sonntagmorgen.
00:03:02: Jetzt könnte man sagen Gott sei Dank nicht am Nachmittag wo noch viel mehr Menschen am Strand sind Aber am Sonntagmorgen, in der Ferienzeit.
00:03:09: damals waren auch schon viele in den Küstenregionen.
00:03:12: Auch viele hier aus Europa waren in der Zeit in den Weihnachtsferien dort hingereist.
00:03:18: das Ergebnis der Tsunamis die über die Stränden wegrollten waren zweihundertdreißig tausend tote.
00:03:26: darüber hinaus einhutten zehntausend verletzte und eins Komma.
00:03:31: sieben Millionen Menschen die zumindest vorübergehend ihr Heim verloren haben und obdachlos waren.
00:03:39: Wie naheliegend könnte man mein Was da am nächsten Tag zu Titeln Gott, wo warst du?
00:03:45: Wenn ich so etwas lese oder so etwas höre, dann stellt sich mir immer die Frage Warum gibt es nicht solche Schlagzeilen den vielen schönen Momenten in denen man feiern kann indem man sie einfach freuen kann?
00:03:57: warum sagt man Nicht Gott Da Warst Du wenn etwas richtig gut gelaufen ist?
00:04:02: Aber bei den schlechten Momenten ist der Gedanke ganz schnell da, Gott zu beschuldigen.
00:04:06: Da frage ich mich auch, warum nur bei den großen Ereignissen, die dir jeden aufrütteln und aufhorchen lassen?
00:04:13: Und man sich fragt wie konnte das passieren wenn es einen liebevollen Gott gibt!
00:04:17: Ich kann die Frage in meinem Leben stellen.
00:04:19: Ihr könnt sie in eurem Leben stellen bei viel kleineren Eregnissen wo nicht zweihundertdreißig tausend Menschen an einem Tag ums Leben kommen.
00:04:28: Das kann der einfache Todesfall in eurer Familie sein.
00:04:34: Nur eine Person, um die es geht.
00:04:37: Es kann die Krankheit eures Ehepartners sein.
00:04:40: Das kann das Mobbing sein, dass euer Kind in der Schule erleben muss.
00:04:45: Vielleicht die Kündigung, die dein Chef dir ausspricht?
00:04:48: Die kleinen Dinge, die uns ganz betroffen machen!
00:04:52: Eine Schlagzeile von Ereignissen, die in weiter Ferne geschehen sind.
00:04:55: Die machen uns in dem Moment betroffen und unser Leben ändert sich dadurch aber nicht!
00:04:59: Es können aber die vielleicht kleineren Dinge in unserem Leben sein, die wir vielleicht dauerhaft spüren und diese quälende Frage aufwerfen – Gott wo bist du?
00:05:09: Warum passiert mir das jetzt
00:05:11: gerade?!
00:05:12: Vielleicht sind es sogar Angelegenheiten, in denen ich lange gebetet und Gott um Hilfe angefleht habe und doch geschieht es oder Es geschieht nichts, obwohl ich bitte das etwas passiert.
00:05:26: Auf der anderen Seite wissen wir aufgrund von sehr vielen zuverlässigen Zeugenberichten in der Heiligen Schrift dass wir es mit einem Gott zu tun haben der tatsächlich alle Unglücke verhindern könnte wenn er das wollte.
00:05:40: Ich liste mal einige von den ganz großen Taten Gottes auf.
00:05:44: die Liste ließe sich noch stark erweitern.
00:05:47: unser allmächtiger Gott.
00:05:48: von ihm wird uns berichtet.
00:05:50: Wenn er Steuern zahlen muss, dann muss er Petrus nur sagen.
00:05:53: Er soll mal die Angel auswerfen und im Mund des Fisches findet sich die Steuermünze, die sie beide brauchen um die Steuer zu bezahlen.
00:06:00: Was würde ich mich freuen wenn ich meine Steuer so einfach bezahlen könnte?
00:06:05: Es ist ein Gott der mit seinem Wort einen Sturm stehlen kann und der über das Wasser gehen kann, wenn er das möchte.
00:06:13: Wir haben es mit einem Gott zu tun, der Brot vermehren kann, sodass jeder satt wird dass dieses vordergründige und doch sehr leichte Bedürfnis gestillt wird.
00:06:22: Er kann blinde Sehnt machen, er kann Taubehörend machen.
00:06:26: Er kan Lamen das Vermögen sich zu bewegen Und zu Gehen wiedergeben.
00:06:31: Stumme können reden.
00:06:33: Alle Arten von Krankheiten Kann er heilen ganz egal um was es geht!
00:06:38: Er kann Menschen die Fähigkeit geben Sprachen zu sprechen Die sie nie gelernt haben.
00:06:43: Er kann Propheten begaben Zu wissen Was in ferner Zukunft kommt Was niemand hätte er ahnen können.
00:06:50: Er kann Tote auferwecken und er kann sogar eine Welt aus dem Nichts entstehen lassen.
00:06:56: Wie leicht ist es für ihn, in unserem Leben das zu bewirken was wir uns wünschen?
00:07:02: Was Leid vermindern würde oder große Freude hervorrufen würde?
00:07:07: Die Frage danach warum Gott es dann nicht so kommen lässt Warum es in unserem leben und überhaupt im leben von so vielen Menschen leid gibt, warum Leid allgegenwärtig ist Obwohl wir es mit einem Gott zu tun haben, der allgütig ist.
00:07:22: Allmächtig ist!
00:07:24: Der allwissend ist.
00:07:25: Der allgegenwärtig ist, der nie zu spät kommt und sagen kann, ich habe es nicht gewusst oder das Problem war mir zu groß.
00:07:38: Wenn wir einen so mächtigen und liebevollen Gott haben, wie kann es sein, dass wir doch in dieser Welt immer wieder mit Leid zu Tudor haben?
00:07:45: Diese Frage ist so wichtig.
00:07:47: Und damit auch so berühmt geworden, dass sie einen Namen erhalten hat der Theologie nennen.
00:07:52: was die Theodizäfrage Die Frage nach der Gerechtigkeit Gottes angesichts des Leides das es in dieser welt gibt.
00:07:59: diese frage geht aber weit über die christliche zeit hinaus sogar über die zeit Der bibel hinaus.
00:08:05: seine frage die immer wieder gestellt wurde in den verschiedenen Kulturen, Religionen und Philosophien.
00:08:11: Warum ist es so wie es ist in dieser Welt?
00:08:13: Wo keiner von uns leiden möchte eigentlich!
00:08:17: Und wo wir doch an einen Gott oder anderen Religionern Götter glauben die mächtig genug wären es zu verhindern?
00:08:23: In anderen Religionen gab es die Antwort darauf dass man sagte Die Göttern sind ebenso.
00:08:27: Sie haben Freude an Leid Oder sie sind eifersüchtig aufeinander.
00:08:30: Sie kämpfen gegeneinander.
00:08:32: Mal ist der eine stärker mal der andere.
00:08:33: Ergebnis Ist das was Wir an Unsicherheit und an Durcheinandern dieser welt erleben.
00:08:38: Aber für Christen ist das keine passende Antwort.
00:08:42: Weil wir sehen, dass Gott von Anfang bis zum Ende der Heilsgeschichte immer einen liebevollen Plan verfolgt und doch haben wir es mit Dingen zu tun die gar nicht so liebevoll wirken manchmal.
00:08:55: Ich stelle heute die These auf, dass diese Frage entscheidend für unser Heil ist.
00:09:01: Entscheidend dafür ob wir im Glauben durchhalten oder nicht.
00:09:05: Und ich meine, dass es nicht darum geht, Also ob ich für das Leid in meinem Leben sagen kann, dass es genau deshalb und diese Absicht verfolgt Gott damit.
00:09:16: Ich stelle die These auf mein Wohl oder Wehe.
00:09:19: Meinem Glauben in meinem leben hängt davon ab.
00:09:21: Ob ich es schaffe?
00:09:23: Diese Frage zumindest so zu beantworten, dass ich sage auch wenn ich die Absicht nicht kenne sie ist gut.
00:09:31: Gott verfolgte eine gute Absicht in meinem leben mit dem was ich erlebe mit dem Was mir passiert Auch wenn ich es nicht verstehe.
00:09:40: Ich glaube, dass hinter dieser großen Frage in der Welt nach dem Leid in meinem Leben eigentlich eine Sehnsucht verborgen ist.
00:09:49: Es geht nicht zu sehr um die sachliche Antwort, warum genau muss das jetzt genauso sein?
00:09:54: Ich glaube es geht vielmehr um die Sehmsucht zu wissen Gott sieht mich!
00:10:00: Er weiß wie's mir geht und er empfindet mit mir.
00:10:13: Auch den gottlosen Macht für den Tag des Unhalts.
00:10:18: So ein wertvoller Vers, sprüche.
00:10:20: sechzehn Vers eins Gott macht alles zu seinem Zweck auch dem gottlosen.
00:10:24: Für den tag des Unglücks Römer.
00:10:27: acht vers achtundzwanzig.
00:10:28: denen die gott lieben müssen alle Dinge zum besten dienen.
00:10:32: Alle dinge.
00:10:34: glaube ich das oder glaube ich dass nicht?
00:10:36: Ich bin der Überzeugung wenn ich das glaube Dann kann einen mega Thrust Erdbeben daherkommen mit folgenden Tsunamis.
00:10:44: Dann kann es einen Krieg geben, eine Weltwirtschaftskrise.
00:10:47: Ein ganz persönlicher Schicksal als Schlag.
00:10:48: Ich werde trotzdem daran festhalten dass Gottes gut meint auch wenn ich gerade überhaupt nicht weiß was daran gut sein soll.
00:10:59: Als gläubige Menschen stellen wir uns in solchen Situationen Fragen die sehr tief gehen und die so meine ich keinen Unglauben ausdrücken sondern einfach die Intelligenz mit der Gott uns begabt hat.
00:11:11: Wenn uns etwas widerfährt und wir glauben, dass Gott uns liebt, dann fragen wir uns doch.
00:11:15: Ganz natürlich!
00:11:16: Warum muss das jetzt gerade geschehen?
00:11:20: Muss es wirklich so sein, so heftig, so schmerzhaft, so unerwartet, so ungerecht?
00:11:25: Muss das gerade jetzt sein?
00:11:28: Vielleicht wäre das zu einem anderen Zeitpunkt in meinem Leben gerade günstiger, das zu erleben, aber doch nicht jetzt.
00:11:33: Wenn mir vielleicht ein Kind genommen wird viel zu früh ... Wenn es jemals einen guten Zeitpunkt dazu gibt, wenn ich Krebs bekomme in viel zu jungem Alter.
00:11:44: Aber auch dahinter so glaube ich verbirgt sich die Frage nach dem sieht er mich denn in meinem Leid?
00:11:50: fühlt er den auch mit mir?
00:11:53: Es gibt einen tragischen Gedanken in Ellen Weitz Buch über die Erziehung.
00:11:59: In den letzten seit den letzten Kapiteln dieses Buches geht es nicht mehr so sehr um Erziehungen wie wir Schülern mit unseren Kindern und so weiter umgehen sollen, sondern wie Gott mit uns umgeht.
00:12:10: Und wer uns erzieht gehört zu den wertvollsten Gedanken in diesem Buch übrigens auch auf den Spuren des großen Arztes, Ministry of Healing in den letzten Kapiteln, wo es darum geht, wie Gott uns erzieht?
00:12:23: Wie sensibel er mit uns Umgeht und wie wichtig gewisse auch Schicksalsschläge in unserem Leben sind.
00:12:30: Und sie äußert dort auf Seite zweihundert vierundsechzig in dem Buch Education folgende Gedanken Unsere Welt ist ein großes Lazarett, eine Szene des Elends bei der wir nicht einmal in Gedanken verweilen sollen.
00:12:49: Würden wir es so begreifen wie es tatsächlich ist wäre die Last zu schrecklich.
00:12:55: dennoch fühlt Gott das alles.
00:13:01: Wir haben in dieser Welt so viel Leid!
00:13:03: Wir bekommen über die Nachrichten manches davon mit nur sehr, sehr wenig gemessen an dem was wirklich passiert.
00:13:11: Wir haben es mit einem Gott zu tun der allgegenwärtig und allwissend ist.
00:13:15: er bekommt alles mit den ganz persönlichen Kummer denen niemand sieht auch die ganz großen Dinge wie Krieg und Naturkatastrophen Die jeder sieht über die kurz gesprochen wird und die schnell wieder vergessen sind.
00:13:27: Er vergisst das nicht weil er spürt was dort immer noch geschieht.
00:13:29: mir geht es um diesen letzten Satz.
00:13:31: Dennoch fühlt got dass alles wenn ich mit das vorstelle Ich denke mir oft in dem, was ich mitbekomme bei den vielen Menschen die ich kenne.
00:13:40: Das ist für mich schon manchmal schwer es all das zu tragen.
00:13:44: Manches gerne gar nicht wissen wollen würde weil es so viel leichter wäre.
00:13:49: Jetzt ist das nur mein Leben und dass was ich so mitbekomme Gott zieht alles und nicht nur das er fühlt.
00:13:56: Es gibt eine Geschichte in der Bibel Die mich ganz besonders bewegt.
00:14:01: vielleicht kleiner Disclaimer an dieser stelle ich halte diese predigt nicht weil ich gerade Schlimme Schicksalsschläge in meinem Leben erleben.
00:14:07: Ich bin Gott sehr dankbar, ich bin sehr gesegnet und es geht mir gut.
00:14:10: Aber bei einem normalen persönlichen Bibelstudium habe ich eine Geschichte kürzlich gelesen die mich einfach unwahrscheinlich gepackt hat.
00:14:18: nicht weil sie neu ist.
00:14:19: Sie kennen sich schon so lange aber da gibt es einzelne Ferse die mir ganz neu bewusst geworden sind.
00:14:25: Es geht nur um Johannes Elf Eine Geschichte die euch sicherlich gut bekannt ist Jesus bei seinen Freunden Maria Marta Lazarus, eine Geschichte bei der wir hören, dass er weinte.
00:14:40: Daher auch der Titel dieser Predigt Jesus weinte und sie hat mir jetzt sich die Frage gestellt und über die möchte ich mit euch heute nachdenken.
00:14:49: Jesus, der alles weiß und der alles kann.
00:14:53: Warum weint er?
00:14:55: Wenn ich alles könnte und alles wüsste, auch jedes Problem lösen könnte, warum auch nur eine Träne vergießen.
00:15:03: Wir kommen gleich darauf zurück.
00:15:04: Wir beginnen mit den ersten Versen und dürfen gerne mit mir aufschlagen, Johannes Kapitel elf.
00:15:10: Wir lesen dort von einer Geschichte die nicht irgendjemandem betrifft sondern Menschen, die Jesus ganz besonders nahestehen.
00:15:18: Eine Geschichte, die uns nicht bei Matthäus oder Markus auch nicht bei Lukas überliefert wird, sondern nur bei Johannes.
00:15:24: Johannes berichtet fast keine Wundergeschichten!
00:15:27: Das ist für ihn so kann man sagen nebensächlich.
00:15:29: seine drei Kollegen haben das in ihren Evangelien schon alles gemacht.
00:15:33: Jeder weiß längst, als Johannes sein Evangelium schreibt, dass Jesus ein ganz großer Wundertäter ist.
00:15:38: Ganz großer Heiler und jemand der Tote auferwecken kann über das Wasser gehen in den Sturmstillen und das Brot vermehren kann.
00:15:43: Das ist alles längst bekannt schon seit Jahrzehnten Als Johannes das hier etwa Mitte der neunziger Jahre des ersten Jahrhunderts aufschreibt gegen Ende seines Lebens.
00:15:54: Und doch schreibt er jetzt eine Wundergeschichte auf.
00:15:58: Ich glaube weil es nicht irgendeiner ist sondern weil es die Leute betrifft, die jesus ganz besonders nahestehen Weil es hier um ganz persönliches Leid geht.
00:16:06: Nicht nur von jemandem, dem man kurz kennenlernt wie so viele die zu Jesus kamen, die im Kurzbegegneten.
00:16:12: das Problem wurde gelöst und er zieht wieder weiter.
00:16:14: Das sind Leute, die kennt Jesus schon länger.
00:16:18: Mit denen ist er ganz eng verbunden sogar nach seiner Auferstehung noch.
00:16:21: Damit ist das was hier passiert umso persönlicher.
00:16:25: Lesen wir die ersten Verse Johannes elf die verse eins bis drei.
00:16:30: Es war aber einer krank Lazarus von Bittanien aus dem Dorf der Maria und ihrer Schwester Martha.
00:16:37: Nämlich der Maria, die den Herrn gesalbt und seine Füße mit ihren Haaren getrocknet hat.
00:16:41: Deren Bruder Lazarus war krank!
00:16:44: Da sanden die Schwester Zwingen und ließen ihm sagen Herr, siehe der, den du lieb hast ist krank.
00:16:50: Diese Einleitung ist schon interessant.
00:16:51: Dieses Dorf Bittani wird nicht einfach betitelt.
00:16:54: das Bittanie nahe von Jerusalem nur drei Kilometer entfernt.
00:16:59: Das andere, nicht das jenseits des Jordans wo sich Jesus gerade auffällt.
00:17:03: Wir fahren im Kapitel vorher in Johannes Zehn Vers Vierzig.
00:17:06: er ist grade in dem anderen Britannien Jenseits Des Jordans.
00:17:09: jetzt soll er zu diesen Britanien nah bei Jerusalem.
00:17:12: es leer gefiel näher dass so zu betiteln zu beschreiben.
00:17:14: aber nein das ist die start von seinen guten freunden.
00:17:18: damit wird das ganze schon so persönlich.
00:17:20: das ist nicht irgendein ort.
00:17:21: das ist Der Ort, der für ihn eine ganz persönliche Rolle in seiner Arbeit im Leben spielt.
00:17:27: Das sind seine guten Freunde dort und man merkt schon bei dieser Beschreibung wenn er dort jetzt wieder hingehen wird dann ist es nicht irgendein Weg, nicht irgend ein Ort an dem er irgendeinen Wunder tun wird.
00:17:37: hier wird was ganz persönliches geschehen.
00:17:40: Interessant auch das sind fest zwei Maria näher vorgestellt wird diejenige die die Füße gesalbt hat mit ihren Haaren getrocknet hat.
00:17:49: Davon wissen wir.
00:17:50: Johannes Evangelium noch gar nichts.
00:17:51: das kommt erst in Kapitel zwölf.
00:17:54: Johannes weiß sicherlich, dass die anderen der Vangelien schon bekannt sind.
00:17:57: Diese Geschichte war bemerkenswert und wie Jesus vorher sagte ... Und so kann er das hier schon voraussetzen?
00:18:08: Und doch fügt er es in Kapitel zwölf noch mal an!
00:18:11: Damit verdichtet sich diese persönliche Atmosphäre.
00:18:13: Kapitel elf und zwölfe machen klar, dass ist nicht irgendwer.
00:18:17: Und dieses Leid, das da geschieht, ist nicht irgendein Leid.
00:18:21: So viele sind gestorben in den dreieinhalb Jahren, indem Jesus hier auf dieser Erde wirkte.
00:18:26: Einige hat er wieder auferweckt und viele nicht.
00:18:29: Aber hier ist eben kein unbekanntes Gesicht einer unter vielen.
00:18:34: Wie der Knecht des römischen Hauptmanns beispielsweise, dessen Namen wir nicht erfahren.
00:18:38: Das ist Lazarus, das ist persönlich.
00:18:43: Jesus befindet sich gerade jenseits des Jordans.
00:18:46: Es gibt einen guten Grund dafür.
00:18:48: Es ist jetzt langsam die Zeit ... dass es immer ernster wird und er auch bald gekreuzigt wird.
00:18:54: Noch ein wenig Zeit brauchte, um zu wirken.
00:18:56: Er hat sich zurückgezogen weg von Jerusalem in dieses Gebiet jenseits des Jordans wo er aus der ärgsten Bedrängnis der Pharisäer unter jüdischen oberen etwas weg ist, etwas zurückgezogen ist bedeutet aber auch von dort bis Britannien nahe Jerusalem dreißig Kilometer etwa zehn Stunden zu Fuß.
00:19:19: Die Schwestern senden nun einen Booten zu ihm, um ihn holen zu lassen.
00:19:24: Damit er diesem guten Freund Lazarus
00:19:27: hilft.".
00:19:29: Verse six und sieben Als er nun hörte dass jener krank sei blieb er noch zwei tage an dem ort wo er war.
00:19:38: Dann erst sagt er zu den Jüngern lasst uns wieder nach Judäa ziehen.
00:19:43: Jetzt haben wir gerade in fests drei gehört.
00:19:45: die schwestern senden zu ihm und sagt her siehe der den lieb hast der ist krank.
00:19:50: das ist nicht irgend jemand dem du helfen sollst.
00:19:52: dass es der den du lieb hasst.
00:19:54: mit anderen worten hier musst du eingreifen.
00:19:56: Du kannst nicht allen helfen.
00:19:58: aber dem kannst du nicht nur dem musst du helfen.
00:20:02: Und dann hören wir jesus bleibt noch zwei tage.
00:20:05: Wir hören nichts davon.
00:20:06: wie sind jünger damit ging?
00:20:08: Die werden sicherlich gefragt haben warum hilft jesus nicht?
00:20:11: Vielleicht haben Sie sich die Frage schon mal ganz schnell und oberflächlich beantwortet.
00:20:15: Sie wussten ja, warum sie gerade dorthin sind?
00:20:18: Weil es für Jesus bei Jerusalem viel zu gefährlich war!
00:20:21: Also warum sollte er wegen einem Menschen dort hingehen um sein Leben und das seiner Jünger aufs Spiel setzen?
00:20:26: Gute Erklärung gefunden.
00:20:28: Ganz typisch das was uns gerne passiert wenn wir's mit dem Leid eines anderen zu tun haben.
00:20:33: Und wie uns dann fragen Warum greift Jesus hier nicht ein?
00:20:36: Ach das könnte da und da dran liegen Und es ist ja eine gute Erklärung, oder?
00:20:41: Sein Leben ist wichtiger als das von Lazarus.
00:20:44: Vielleicht wird er eh wieder gesund, er ist ja nur krank.
00:20:49: Er wartet also zwei Tage hier und wir merken im Fortgang der Geschichte dass diese oberflächliche Erklärungen die die Jünger sich vielleicht gegeben haben ich spekuliere an dieser Stelle Dass das nicht der Grund gewesen ist warum er sich nicht auf den Weg gemacht hat.
00:21:04: Es war nicht um sein eigenes Leben zu schützen.
00:21:06: Er hatte was anderes was größeres vor Der Boote braucht für diese zehn Stunden, von oben von Bittanien bis ganz nach unten in das Jordan-Tal etwa dreihundert Meter unter Normal Null.
00:21:21: Das tote mehr etwa vierhundert Metern unter dem Meeresspiegel.
00:21:24: Für diesen Abstieg geht ein bisschen schneller.
00:21:25: Etwa zehn Stunden für den Weg zurück braucht man etwas länger um dann dort oben wieder anzukommen.
00:21:31: Also der Booteeintag.
00:21:32: Jesus wartet zwei Tage.
00:21:33: es sind schon drei Ein Tag noch für den Weg bis dort oben hin.
00:21:37: Das sind schon vier Tage, und davon hören wir dann auch.
00:21:43: Vers siebzehn sagt uns ... Als nun Jesus hinkam, fand er ihn schon vier Tage im Grab liegend.
00:21:51: Der Bote kamen.
00:21:52: zwei Tage warten, dritter Tag nach dem Boden losgegangen ist der vierte Tag.
00:21:55: Sie kommen am Abend an, vier Tage tot.
00:21:57: das bedeutet die Schwestern haben im letzten Moment nach Jesus gerufen.
00:22:03: Sie wussten sicherlich auch, wie ernst die Situation gerade in Jerusalem steht.
00:22:07: Wie gefährlich das für Jesus wird?
00:22:09: Sie wollten ihn nicht behelligen und in Gefahr bringen, wenn es nicht dringend ist.
00:22:14: Aber sie wussten, Lazarus stirbt jetzt wirklich.
00:22:16: Und sie senden den Boten als eine Art letzte Rettung zu Jesus, der hätte unmittelbar eingreifen müssen.
00:22:24: Jede Verzögerung würde bedeuten, dass Lazarus höchstwahrscheinlich stirbt.
00:22:27: Das wird deutlich!
00:22:29: Deshalb gibt uns Johannes diese Zeitabfolge so genau ... Er ist am vierten Tag da, am vierte Tag ist Lazarus schon vier Tage tot.
00:22:37: Die Schwestern waren spät dran aber die Schwesten wussten auch Jesus kann aus der Ferne heilen.
00:22:44: Hat er das nicht schon getan?
00:22:47: Mit dem Knecht des römischen Hauptmanns mit der Tochter der Syrophonizierin und sicherlich vielen anderen auch.
00:22:55: Das hätte sich noch ausgehen können Und der Bote war vielleicht mit dem Pferd unterwegs und hat nicht so lange gebraucht.
00:23:01: Jesus hätte vielleicht gerade noch rechtzeitig ein Wort sprechen können.
00:23:05: Es wirkt so, als hätte Jesus wenig Mitgefühl.
00:23:07: Er lässt sich Zeit, dann macht er sie auf den Weg um gerade noch rechtzeitig zur Beerdigung zu kommen.
00:23:13: Genau genommen hat er sogar die verpasst, er liegt ja schon im Grab seit einer Weile.
00:23:19: In Vers fünf hören wir dann etwas das hier ganz wichtig an der Stelle ist.
00:23:24: Das wird hier von Johannes nochmal extra deutlich gemacht.
00:23:30: Jesus aber liebte Martha und ihre Schwester Lazarus.
00:23:35: In Fests III hören wir, dass Maria und Martha wissen, er liebt Lazarus.
00:23:40: In Fest V von Johannes noch mal bestätigt.
00:23:42: Er liebte sie alle drei!
00:23:44: Er wollte das Leid für Lazarus nicht.
00:23:46: Und er wollte auch dieses Leid von Maria und Marta nicht.
00:23:49: Er lebte sie – doch lässt er sich Zeit.
00:23:54: In den Versen zwanzig bis vierundzwanzig hören wir ... Man kann richtig mitspüren, mitempfinden wie sie über diese Tage in denen Jesus Ausblieber wohl ergerufen wurde.
00:24:09: Der Bote war vielleicht schon wieder zurück und hat berichtet Ich habe es Jesus ausgerichtet Schon vor zwei, schon vor drei Tagen Und er kommt und kommt nicht.
00:24:20: Da werden sich Maria und Marta sicherlich öfter unterhalten haben warum das so ist So wie wir das doch auch tun.
00:24:27: Warum greift der da nicht ein?
00:24:29: Wir beten alle gemeinsam dafür.
00:24:32: Es hätte so dringend etwas geschehen müssen und Gott scheint sich Zeit zu lassen, nichts zu tun.
00:24:39: Und das bricht jetzt hier aus Marta heraus, verse zwanzig bis vierundzwanzig lesen wir.
00:24:44: als Marta nun hörte dass Jesus komme lief sie ihm entgegen Maria aber blieb im Haus sitzen.
00:24:50: etwas später erfahren wird dass maria das offenbar nicht mitbekommen hat soweit sie hört.
00:24:54: jesus ist da macht es sich auf den weg.
00:24:56: ist also hier keinen vorwurf an.
00:24:58: maria.
00:24:59: Marta kommt jetzt alleine zu Jesus.
00:25:02: Darum geht es!
00:25:03: Da sprach Marta zu Jesus her, wenn du hier gewesen wärst, mein Bruder wäre nicht
00:25:08: gestorben.".
00:25:10: Ja das ist sachlich eine ganz korrekte Feststellung.
00:25:13: Sicherlich wäre er nicht gestorsen.
00:25:15: Er hat so viele Menschen geheilt im letzten Moment.
00:25:17: Er tote auf und weg.
00:25:18: Glarus wäre bestimmt nicht gestorbene.
00:25:20: Aber wir hören auch dieses ganze Leid hier raus.
00:25:22: Es ist ne Anklage die hier kommt.
00:25:25: Die Anklages lautet Warum warst Du nicht hier?
00:25:28: Denn wärst Du hier gewesen müssten wir jetzt nicht trauern.
00:25:33: Die Antwort Jesu macht deutlich, dass dieser Vorwurf ernst genommen und nicht zurückgewiesen wird.
00:25:40: Jesus macht ihr keinen Vorwurf dafür, das sie das sagt!
00:25:44: Und es ist für uns auch ganz wichtig, ganz wertvoll, das auch zu wissen.
00:25:47: Wir können dem Leid so wie's uns geht zu ihm kommen.
00:25:49: Wir können unser Herz wie Wasser vor ihm ausschütten.
00:25:53: Er versteht das er empfindet es mit.
00:25:54: Wir sollten aber an der Stelle aus der Erfahrung von Martha und Maria lernen.
00:26:02: Es lag nicht daran, dass er nicht da gewesen wäre.
00:26:04: Er hätte können!
00:26:05: Es liegt daran, das etwas anderes vorhat.
00:26:09: Für's Zweiundzwanzig sehen wir doch auch jetzt weiß ich was immer du von Gott erbitten wirst Das wird Gott dir geben und hätten mir nur diesen Vers würde so wirken als würde sie ihm nahlegen.
00:26:24: Sprich ein Wort und er wird aus dem Grabe herauskommen.
00:26:28: bis hierhin klingt das so Aber dann wird deutlicher in den nächsten Versen.
00:26:33: Nein, so sieht sie das eigentlich nicht!
00:26:36: Als Sie über die Auferstehung sprechen meint Martha die Auverstehungen am Ende der Tage und Jesus versucht ihr bewusst zu machen – Das kann ich auch jetzt schon.
00:26:58: In diesem Moment hatte sie keine Hoffnung mehr.
00:27:02: Das ist nur allzu menschlich.
00:27:04: Was wir hier erleben, ist schlicht und ergreifend der Blick der Trauer und der Hoffnungslosigkeit.
00:27:10: Es ist genau das was wir erleben wenn wir vom Leid so ergriffen sind unser Blick so verdüstert sind dass wir uns nicht vorstellen können dass diese Situation in der wir uns jetzt gerade befinden noch irgendwie gut werden kann.
00:27:26: die hätte vier Tage vor noch gut werden können aber jetzt schon seit vier Tagen nicht mehr.
00:27:32: Jetzt ist alle Hoffnung verloren.
00:27:35: Und so lenkt Jesus jetzt das Gespräch und macht deutlich, dem Glauben ist auch schon vieles möglich oder alles möglich nicht erst irgendwann.
00:27:46: In Fest-XVIII kommt dann die Person von der ich meine, dass sie die Liebste von Jesus war.
00:27:50: Wir haben drei Personen, die Jesus sehr liebt – alle drei Geschwister!
00:27:54: Aber Maria, das erkennen wir an anderen Stellen wieder scheint ein ganz besonderes Verhältnis zu Jesus gehabt zu haben.
00:28:17: Wenn die beiden im ersten Moment genau das Gleiche sagen, dann lässt er es für mich darauf schließen.
00:28:32: dass die beiden über genau diesen Gedanken öfter miteinander gesprochen haben in den Tagen des Wartens auf Jesus, der aber ausblieb.
00:28:41: Sie werden sich diese ernste Frage gestellt haben warum kommt er nicht?
00:28:44: Er weiß es!
00:28:45: Wir haben einen Boten geschickt.
00:28:48: Er hätte können und er tut das nicht.
00:28:50: was ist da los?
00:28:52: und dahinter steckt natürlich auch die frage ich glaube dies hier impliziert hat er uns wirklich so lieb wie wir dachten?
00:29:00: haben wir uns vielleicht getäuscht?
00:29:02: Und er sieht unser Leid nicht wirklich, empfindet nicht wirklich mit uns.
00:29:09: In den nächsten Fersen hören wir, Vers.
00:29:35: Damit werden Jünger gemacht.
00:29:37: Kommen Sie damals zum Messias geführt?
00:29:40: Hier wird der Messias zu Lazarus geführt, jetzt muss er hier eingreifen.
00:29:46: Er muss sehen und muss dann handeln damit alle anderen sehen können mit wem sie es hier zu tun haben.
00:29:53: Und jetzt kommt ein Vers der kürzeste der ganzen Bibel.
00:29:56: zwei Worte zumindest in der Schlachtöbersetzung wird nur zwei Worten wiedergegeben Jesus weinte.
00:30:01: im griechischen haben wir drei worte.
00:30:02: da heißt das Der Jesus weinte.
00:30:05: Da gibt es noch einen Artikel vor Jesus und auch vor Gott, ist für uns ein bisschen ungewöhnlich.
00:30:11: So wichtig ... So wirkt das hier zumindest ja so wichtig, dass dem mein ganzer Fers gewidmet wurde.
00:30:17: Man hätte ja durchaus den nächsten Satz mit hineinpacken können.
00:30:20: Jesus weinte!
00:30:22: Das sagten die Juden.
00:30:23: seht wie hat er ihn so lieb?
00:30:26: Und das zieht sich hier wie eine rote Fahrt durch diese Geschichte.
00:30:29: Immer wieder wird ihr bewusst gemacht, Jesus liebte ihn.
00:30:32: Die leiden alle, die ihm so nahestehen.
00:30:35: Lässt er leiden!
00:30:36: Aber er liebt sie.
00:30:39: Vers drei, vers fünf ... Hier kommt es noch mal deutlich in Vers thirty-six.
00:30:45: Er liebt ihn und doch ist er nicht
00:30:48: gekommen.".
00:30:52: Da stelle ich mir die Frage warum überhaupt weint Jesus?
00:30:56: Wir hören von vielem Leid das er auch gelindert hat.
00:30:59: wir hören nicht davon dass er geweint hat.
00:31:02: An dieser Stelle sieht er wie die anderen Weinen.
00:31:04: Und es scheint, finde ich mir das hier so durchlesen, dass er schon auf dem Weg zum Grabe mit den Weinen beginnt – nicht erst dort!
00:31:11: Er sieht, wie es diesen Leuten geht und wie sie leiden um diesen geliebten Menschen.
00:31:16: Er leidet mit ihnen wohlwissend, dass ihr wenige Minuten später dieses Leid in Freude verkehren würde.
00:31:26: Er wird ein Wort sprechen und alle werden in Jubelrufe ausbrechen.
00:31:29: Warum weint er?
00:31:32: Wenn ich weine wegen etwas, dann weil es mich so tief bekümmert.
00:31:37: Und weil ich hoffnungslos bin und nicht weiß wie es ändern kann, sonst müsste ich ja nicht weinen!
00:31:42: Ich habe versucht mich hineinzuversetzen in diese Situation.
00:31:45: wenn Jesus mich beauftragt hätte als einer seiner Jünger mir gesagt hatte geh hin und wegke lazeros auf und ich bin gerade unterwegs mit diesen Leuten die alle weinen Dann hätte ich vermutlich ein selbstsicheres Lächeln im Gesicht gehabt.
00:32:00: Vielleicht hätte ich schon gesagt Leute passt mal auf was da gleich kommt Ihr müsst nicht weinen, ihr müsst nicht trauern.
00:32:07: Gleich kommt was ganz Triumphales.
00:32:10: aber Jesus weint Obwohl er die Worte sprechen wird, die alles lösen gleich im nächsten Moment.
00:32:18: und das zeigt mir damit komme ich auf diesen Gedanken noch mal zurück aus dem Bucherziehung.
00:32:22: Gott fühlt dass alles obwohl er weiß Er könnte jederzeit eingreifen Und oft tut er das ja auch kurze zeit später.
00:32:34: dennoch empfindet er Ich glaube, dass uns das hier gesagt werden soll.
00:32:39: Dass es so wichtig ist, dass Johannes diese Geschichte noch mal extra niedergeschrieben hat!
00:32:44: Er leidet auch dann mit uns, wenn er weiß, es wird ein gutes Ende geben und das kann uns trösten.
00:32:51: wir denken oft an das Ende des Leides.
00:32:53: Wir sagen halt noch ein bisschen durch halt ein bisschen aus die Zeit halt alle wunden das wird alles schon werden.
00:32:59: Das ist eine Charakterschule und später wirst du wissen warum das so ist.
00:33:02: Und wenn ich hier dann im himmel.
00:33:03: das ist ja auch alles richtig.
00:33:06: Aber das ist immer der Blick auf die Zukunft.
00:33:08: Warte ab, später wird es dir wieder gut gehen?
00:33:12: Ich glaube, dass die wirklich wichtige Antwort auf Leid nicht so sehr eine Erklärung ist, warum etwas geschieht.
00:33:18: Toll wenn man die hat!
00:33:19: Das vermildert das Leid.
00:33:21: Es ist viel leichter für mich Leid zu tragen, wenn ich weiß, warum ich das tragen soll.
00:33:26: aber das was wirklich im Leid hilft ist Mitleid.
00:33:30: Wenn jemand da ist er einfach mitempfindet und genau das zeigt Jesus hier.
00:33:37: Jetzt kommt Vers siebenunddreißig und das vielleicht der entscheidende Vers in dieser Geschichte.
00:33:42: Vers siebunddreißig zeigt uns eine wieder allzu menschliche Reaktion.
00:33:46: Etliche von ihnen besprachen, konnte der welcher dem blinden die Augen öffnete geöffnet hat nicht dafür sorgen dass auch dieser nicht gestorben wäre?
00:34:01: Sie sehen an Jesu Verhalten was er liebt.
00:34:04: Vielleicht geht es uns so, wenn wir eine schwere Zeit durchmachen.
00:34:07: Wir lesen in der Bibel wie sehr Gott die Menschen liebt.
00:34:12: Wir glauben dass er auch uns liebt und dann drängt sich natürlich unweigerlich die Frage auf Er hat so viel Leid gemildert warum mildet er meines nicht?
00:34:22: Und genau das sprechen sie hier aus.
00:34:24: Offenkundig hatte den gelebt sonst würde er jetzt nicht weinen.
00:34:28: Warum hat er denn dann nicht?
00:34:32: Jesus geht darauf nicht näher ein.
00:34:34: Er handelt stattdessen.
00:34:37: Er ruft Lazarus aus dem Grab und für alle sind diese Fragen beantwortet.
00:34:43: Sie sehen, sie mussten etwas länger warten um ein umso größeres Wunder zu erleben.
00:34:48: ganz tolle Geschichte Und Jesus sagt das seinen Jüngern ja auch Denn wenn er da gewesen wäre hätte er das Leid schon gemindert bevor es noch größer geworden wäre.
00:34:57: Er lässt sich diese Zeit, und sagt es den Jüngern auch.
00:35:00: Ich bin froh um Eurotwillen, dass ich nicht da gewesen bin.
00:35:03: Warum?
00:35:03: Weil jetzt etwas noch größeres geschehen kann!
00:35:06: Und ich wünsche euch das.
00:35:08: welches Leid auch immer ihr in eurem Leben vielleicht jetzt gerade oder irgendwann später erlebt.
00:35:11: Ich wünsch euch genau diesen Ausgang.
00:35:14: Je länger ihr leidet desto größer kann das Wunder werden Wenn alle Hoffnung verloren ist und dann plötzlich eine Wendung kommt an die keiner gedacht hätte.
00:35:22: Fantastisch wenn man sowas erlebt.
00:35:26: Wir sehen im Leben Jesu aber auch, dass das nicht immer so ist.
00:35:30: Und dieses Thema, diese Predigtlich-Halterhalte wäre nicht vollständig.
00:35:33: wenn ich einfach nur sage Leute wartet lang genug dann es ist Wunder umso größer.
00:35:38: Das ist ein toller Gedanke, aber das ist nur die halbe Wahrheit!
00:35:41: Wir haben in der Bibel im neuen Testament und in den Evangelien eine andere Person, die Jesus sehr nahe stand.
00:35:50: Eine Person die uns mit Namen überliefert Deren Werk uns überliefert ist und von der uns auch gesagt wird, was Jesus von ihr hielt.
00:35:59: Ich rede von Johannes dem Teufel.
00:36:02: Das war ein Verwandter von Jesus.
00:36:04: Man kann sagen, ein guter Freund von ihm, auch wenn sie keinen allzu engen Kontakt pflegen konnten.
00:36:11: Man hätte sonst Absprachen oder Befangenheit vermuten können.
00:36:15: Aber Johannes war der, der das Werk von Jesus vorbereitet hat auf den Prophezeiungen hinwiesen Der Elisa, der kommen sollte um alles zurechtzubringen.
00:36:27: Für wenn der große Tag des Herrn, des Messias, kommen
00:36:29: würde.".
00:36:32: Und die Jünger des Johannes haben ein ernstes Problem damit das Johannes gefangen genommen wird und Jesus nichts dazu sagt.
00:36:39: Er predigt nicht darüber er ruft nicht zum Aufstand auf er zieht nicht in die Richtung vermutlich Machheros um dort vielleicht Johannes mit einem Wunder aus dem Gefängnis zu befreien.
00:36:51: Johannes wird hingerichtet und wir hören die Zusammenhänge.
00:36:54: Es ist das denkbar Gottloseste, was geschehen konnte!
00:36:59: Wir haben einfach ein Fest.
00:37:00: auf diesem Fest haben wir eine unbedachte äußerst unmoralische Situation in der Herodes meint er müsste einem jungen Mädchen versprechen dass es sich alles wünschen darf was sie gerne möchte.
00:37:12: und dieses Kind angestiftet von der Mutter sagt ich will das Haupt von Johannes dem Teufel und er lässt ihn kurze Hand hin richten.
00:37:20: kein Prozess keine ordentliche Anklage, keine ordentliche Begründung.
00:37:26: Nichts!
00:37:27: Und Jesus sagt nichts dazu.
00:37:30: Er nimmt es einfach hin.
00:37:32: Eines sagte dann doch als das Thema wird was mit Johannes geschehen ist hören wir in Matthäus elf vers elf.
00:37:50: ihm gegenüber.
00:37:54: Es lag nicht an seiner Fähigkeit hier einzugreifen oder Volksmassen zu bewegen, jetzt dorthinzuziehen und ihn zu befreien.
00:38:00: Das entsprach einfach nicht den Plänen Gottes!
00:38:04: Bei Lazarus war es der Plan in Aufzuerwecken bei Johannes war's der Plan ihn sterben zu lassen auf diese Art und Weise.
00:38:14: Moses gestorben wurde kurz danach auferweckt.
00:38:16: An Elias im Himmel aufgefahren genauso wie ein Hinnoch Wie viele andere sind einfach nur gestorbt und liegen bis heute im Grabe und warten mit uns gemeinsam auf die Widerkunft In den Versen, der Tod ist nicht das Schlimmste.
00:38:35: Das kann sogar eine Fürsorge Gottes darstellen.
00:38:50: Wacht auf und jubel dir Bewohner des Staubs!
00:38:53: Denn dein Tau ist ein Morgentau Und die Erde wird die Toten wiedergeben.
00:38:58: So geh nun mein Volk in deine Kammern und schließe die Tür hinter dir zu, für wirklich einen kleinen Augenblick bis der Zorn vorüber gegangen ist.
00:39:08: Um diesen Gedanken geht es mir dieses Verbergen bis der zorn vor übergegangen ist.
00:39:14: da kommt der tag der Auferstehung Und für manche ist es gut wenn sie das leid dass in der welt geschieht einfach nicht mehr miterleben müssen auch wenn wir vielleicht meinen Sie wurden viel zu früh aus dem leben gerissen.
00:39:26: Das kann eine Fürsorge Gottes Darstellen und Zeichen seiner Liebe sein.
00:39:31: Und nicht ein Zeichen deiner
00:39:32: Unaufmerksamkeit.".
00:39:35: In Christus kommt bald, seit der Hundertachtzig sagt er an weit.
00:39:37: es ist nicht immer das Beste unbedingt um Heilung zu bitten.
00:39:41: Gott weiß ob jene für die gebetet wird in den kommenden Versuchungen und Prüfungen bestehen werden oder nicht.
00:39:48: Er weiß dass Ende schon vom Anfang her.
00:39:51: viele werden deshalb zur Ruhe gelegt werden.
00:39:54: Ehe die Feuerprobe der Trübsalszeit über unsere Welt dass ein Trost hier verborgen ist.
00:40:02: Manches Leid dient einfach nur dazu, dass wir aus dem Spiel genommen
00:40:06: werden.".
00:40:07: Und es mag das Spiel vielleicht.
00:40:09: Jetzt rede ich als jemand der jahrelang begeisterter Fußballer gewesen ist, der auf dem Spielfeld stehen wollte und es nicht aushielt, nur am Seitenrand zu stehen.
00:40:16: Vielleicht auf der Bank zu sitzen, jemand anderes auf meiner Position?
00:40:19: Das war gar nicht einfach für mich!
00:40:22: Aber wenn das Spiel verloren ging ... Und ich wusste an dem Tag, vielleicht mit einer Verletzung.
00:40:26: Ich hätte nicht viel helfen
00:40:27: können.".
00:40:28: Dann war es auch einfach mal nur gut vom Spielfeldrand aus das ganze Drama zu beobachten.
00:40:32: Wenn jemand stirbt muss er nicht einmal mehr beobachten.
00:40:35: Es kann manchmal einfach gut sein wenn's etwas trifft.
00:40:38: Aus dem Spiel genommen zu sein Ist eine Rücksicht Gottes.
00:40:43: Manches Mal aber wiederum wird ja auch sagen so jetzt ist es soweit!
00:40:46: Ich bring dich wieder ins spiel.
00:40:47: ich tue ein Wunder Auf gehts.
00:40:58: Wenn er eingreift, dann gerne später als wir für nötig halten.
00:41:23: Die Frucht des Aushaltens und der Ungewissheit muss erst reifen!
00:41:29: Das ist der Grund, warum es das Leid trifft.
00:41:32: Wird es zu schnell beendet?
00:41:33: Würde seine Wirkung nicht entfalten.
00:41:37: Viertens.
00:41:39: Er greift sehr gerne gerade dann ein wenn alle menschliche Hoffnung zur Ende ist.
00:41:46: Solange Menschen es noch lösen können so lange ist das Wunder nur halb so groß vielleicht auch gar keines.
00:41:52: ich denke an eine wunderschöne Aussage in Selected Messages Band zwei seit hundert sieben und neunzig der Menschen.
00:41:59: Unmöglichkeiten sind Gottes Gelegenheiten.
00:42:04: Manches Mal möchte etwas ganz Besonderes in unserem Leben wirken und nicht einfach schnell handeln, damit es Leid gar nicht so groß wird.
00:42:13: Manchmal möchte er großes Leid in einer dramatischen Weise lindern.
00:42:19: Fünftens Je später er eingreift, desto größer ist das Wunder.
00:42:25: Und desto stärker kann unser Glaube wachsen dass du widerstandsfähiger sind wir in der Zukunft unseres Glaubenslebens.
00:42:35: Sechstens, wenn er nicht eingreift bedeutet das keinesfalls, dass ihm unser Leid egal sei, dass er uns nicht sehen würde oder dass wir ihm unwichtig wären?
00:42:49: Wir dürfen auch wissen, dass wir eine perfekte Antwort erhalten werden aber häufig nicht jetzt, nicht hier, nicht in diesem Leben.
00:42:59: Ich denke da eine andere Aussage im Buch Erziehung Education Seite dreihundertfünf.
00:43:05: Alle Wirdnisse und Rätsel unseres Lebens werden dann nach der Auferstehung eine Klärung finden, wo sich unseren Augen nur Verwirrungen in Enttäuschung vereitelte Absichten durch kreuzte Pläne darboten, werden wir eine große allumfassende zum Sieg führende Zielplanung erkennen ein einzigartiges göttliches Zusammenspiel.
00:43:28: Vieles davon können wir jetzt noch nicht verstehen aber eines Tages werden Alles verstehen.
00:43:34: In Thessimonis Band neun, seit der zweieinhalbzig, sagt sie was uns in der Vorsichtung Gottes unverständlich war wird uns in die zukünftigen Welt erklärt werden.
00:43:46: Die Geheimnisse der Gnade werden enthüllt.
00:43:48: Wo sich unseren begrenzten Verstand nur Verwirrungen und unaffüllte Verheißungen zeigten werden wir eine einzigartige vollkommen Harmonier kennen.
00:43:57: Wir werden begreifen, dass Gott uns in seiner unendlichen Liebe Erfahrungen machen ließ, die uns schwer zu schaffen machten.
00:44:06: Wenn uns offenbar wird mit welch liebevoller Fürsorge er alles so ordnete, das es uns zum besten diente, wird uns unaussprechliche Freude
00:44:15: erfüllen.".
00:44:17: Und damit komme ich zur siebten Lektion aus den Leidensgeschichten, die wir hier im Leben Jesu haben.
00:44:22: Die Siebilektion für mich ist Manche Lektionen werden zwar auf der Erde gelernt aber erst im Himmel verstanden Und die Geduld müssen wir haben.
00:44:35: Wenn wir sie verstehen wollen, dann müssen wir im Glauben ausharren.
00:44:40: Dann müssen wir unerbittlich daran festhalten, dass Gott weiß was er tut und das er es immer gut meint auch wenn weder ich noch irgendjemand anderes eine gute Erklärung für das findet, was ich jetzt gerade zu edulten habe.
00:44:57: Damit komme ich nochmal auf meine eingangs geäußerte These zurück.
00:45:00: Ich bin der Überzeugung Je länger und je mehr Schicksale von Gläubigen ich mitbekomme, auch die Schicksal von denen, die den Glauben verlassen.
00:45:08: Es ist immer wieder dieser Punkt.
00:45:12: Aber ganz oft dieser Punkt glaube ich auch mitten im Leid, dass Gott es gut mit mir meint.
00:45:21: Auch wenn es scheinbar keine Erklärung dafür gibt.
00:45:24: Diejenigen, die das glauben ... die diesen unerschütterlichen, unerbittlichen Glauben an Gottes Güte und persönliche Liebe zu ihnen ganz persönlich haben.
00:45:32: Die stehen das durch sehr gut sogar oft!
00:45:39: Ich kann die Predigt nicht beenden ohne auf eine Person zu sprechen zu kommen über die man sprechen muss wenn man über Leid redet.
00:45:47: Ich habe bewusst nicht über das Buch Job gesprochen aber in der Stelle muss ich noch was dazu sagen.
00:45:53: Das Buch Jop das Älteste der Bibel ist aus gutem Grund das Erste, was geschrieben wurde damals von Mose in Medien zusammen mit Genesis.
00:46:02: Warum ausgerechnet dieses Buch?
00:46:05: Ein sehr poetisches und wunderschönes aber auch ein unwahrscheinlich herausforderndes Buch.
00:46:09: Zweiundvierzig Kapitel, in denen man immer wieder versucht ist irgendwo – wenn es zwischen den Zeilen ist eine Antwort zu finden auf die Frage warum lässt Gott das bei Hierb zu?
00:46:21: Wenn?
00:46:21: sicher die meisten von euch haben das Buch schon mit genau dieser Maßgabe gelesen, ich schon mehrfach.
00:46:27: irgendwo möchte ich es finden.
00:46:29: Irgendwo muss doch die Antwort verborgen sein warum das gerade ihm geschieht.
00:46:33: Ich kenne all die Antworten, die man darauf gibt.
00:46:35: Es ist wichtig, den Vorhang zu haben.
00:46:37: Kapitel eins und zwei.
00:46:38: Man ist Spielball des großen Kampfes.
00:46:40: Gott lässt gewisse Dinge hinzu.
00:46:42: Wir sehen nicht, warum usw.
00:46:44: Das ist alles klar aber das beantwortet nicht die dringliche Frage.
00:46:47: Warum gerade so?
00:46:49: So lange, so intensiv?
00:46:51: Warum alle nur Nicht-Hiobsfrau?
00:46:54: Oder zehn neue Kinder?
00:46:56: können sie die vorherigen Kinder einfach ersetzen?
00:46:59: Es gibt viele Fragen, die offen bleiben!
00:47:03: Ich glaube, dass Gott in diesem Buch die Frage nach der Erklärung für das Leid hierops absichtlich offen lässt.
00:47:10: Weil er eine andere Antwort geben möchte.
00:47:12: Wir sehen, dass sich Freunde Kapitel um Kapitel an der Frage warum es hierop geschieht abarbeiten und immer wieder kommt diese Kausalität du hast schlecht gehandelt Du bist ein Sünder Dein Fehler hat verursacht was du jetzt gerade zu erleiden hast Und manchmal sind wir ja auch genau dabei.
00:47:31: Uns passiert was?
00:47:32: Wir fragen uns, was habe ich falsch gemacht?
00:47:34: Jemand anderen wiederfährt etwas und wir fragen uns – Was hat der
00:47:36: getan?".
00:47:37: Irgendwo gibt es eine Sünde über die er nicht reden will.
00:47:39: Wüsste ich die Sünde, wüsste sich auch warum sie ihm so
00:47:41: geht.".
00:47:42: Ihr kennt diese Gedanken
00:47:43: oder?!
00:47:45: Aber die Antwort... ...die zur Wendung im Leben hierops führt ist ja eigentlich die Antwort in den letzten Kapiteln,... ..."Die Gott aus dem Wetter sturmgibt".
00:47:55: Nicht die Antwort der Freude… Der Freunde!
00:47:58: Auch nichts von dem, was Hierop vorher selbst sagt.
00:48:01: Die Wende kommt durch Gott, der im Wetter sturm auf die Anklagen hierups reagiert.
00:48:08: Und das was wir dort lesen ist sicherlich nicht dass, was wie einem leidenden Menschen mitgeben.
00:48:13: Wenn ich es mit einem leidenen menschen zu tun habe weiß ich nicht auf das schöne wetter da draußen und die schönen grasheim und die blumen die ich da sehe die bäume ihre pracht entfalten und wie schön gott die natur gestaltet hat.
00:48:27: Ich weise nicht darauf hin, wie wunderbar Gott den Regen und den Schnee und den Wind führt.
00:48:31: Und dass er sie alle in seinen Kammern hält und gemessen hat!
00:48:34: Und ich rede nicht über den Leviatan und die großen Tiere im Meer und an Land – aber Gott tut das.
00:48:39: Warum macht der das?
00:48:42: Weil er zeigt, dass all diese Großen für den Menschen unfassbaren Dinge von Gott perfekt gestaltet sind.
00:48:48: Weil alles was unberechenbar und unverständlich für uns ist, von Gott so perfekt geordnet ist dass es uns Menschen, den Tieren und der Natur in bester Weise dient.
00:49:02: Die Antwort die Gott dem Hierb gibt ist nicht warum es gerade ihm geschieht sondern nur versucht in meinen Worten zu sagen lieber hier ich mache keine Fehler das musst ihr genügen.
00:49:13: Das ist alles was er ihm sagt Und Ich habe Den Eindruck Dass Hierb am Ende Zu Genau Dem Punkt Kommt und Nicht Mehr Fragt Warum Sondern Wer und Ich glaube dass das Im leid auch Ganz Wichtig Ist Wenn man es schafft, diese Frage nach dem Warum loszulassen.
00:49:27: Die viel quälender sein kann als der Schmerz, den man empfindet.
00:49:30: Die Frage danach, warum geschieht mir das?
00:49:33: Warum gibt's keine Erklärung?
00:49:34: Das macht keinen Sinn.
00:49:35: Das ist unvernünftig!
00:49:37: Nichts anderes als ... Entschuldigt, wenn ich sage, arrogant zu sein und sich anzumaßen, die Intelligenz, die Gott zu eignen ist, verstehen zu wollen.
00:49:48: Da können wir nicht mithalten.
00:49:51: Wenn wir die Frage nach dem Warum durch die Frage, nach dem wer ersetzen.
00:49:55: Wer ist es der das in meinem Leben gestaltet?
00:49:59: Und er ist gut mit mir meint, der das unberechenbare Wetter genauso gestaltet wie er's an dem Tag zu der Minute haben will!
00:50:07: Der kann auch in meinem unberechanbaren Leben Das Wetter, Sonnenschein und Regen und alle Stürme genau so gestalten wie es ihm und damit mir zum besten dient.
00:50:19: Ich wünsche euch, wenn ihr irgendwo wieder ne Schlagzeile seht oder Menschen hört die sagen Gott wo warst du?
00:50:24: Gott ist nicht da.
00:50:25: Vielleicht hilft der anderen mir hilft er nicht.
00:50:27: vielleicht existiert er ja noch nicht einmal.
00:50:29: Wenn solche Dinge kommen dass ihr sagt er isst da gerade dort wo menschen leiden.
00:50:35: Aber nur dadurch das er da ist heißt es noch lange nicht dass er eingreift.
00:50:40: Er wird es zur richtigen zeit in der richtigen weise tun.
00:50:42: Wir werden es auch verstehen aber dich unbedingt jetzt nicht unbedingt hier In diesem Leben.
00:50:50: Aber wir dürfen uns immer trösten mit der Aussage Jesus, Matthäus, Vierundzwanzig für sechs.
00:50:55: Es geht im Zusammenhang um große Katastrophen.
00:50:57: Jesus sagt einfach nur kurz und knapp ... Er erklärt nicht warum das so geschehen muss.
00:51:06: Darum geht es ihm nicht!
00:51:07: Dass sie Antwort hierbei auch bekam.
00:51:09: Nämlich gar keiner.
00:51:11: Warum das so geschieht?
00:51:12: Das muss nicht unsere Frage sein.
00:51:13: Damit müssen wir uns nicht abquälen.
00:51:18: Und das ist ein wunderbarer Trost in jeder Situation.
00:51:21: Ich wünsche euch, dass ihr das schafft von der quälenden Frage nach dem Warum zu der befriedigenen Frage nach den Wehr zu kommen, fest darauf zu vertrauen, dass der Gott, der uns geschaffen hat, uns auch liebt und dass er alle Dinge in unserem Leben zu unseren Besten wirken lässt – nicht nur bei uns sondern auch bei den Menschen mit denen wir mitteilen.
00:51:42: Und dass wir in der Situation, in der wir Leid miterleben die richtige Antwort haben!
00:51:47: Damit meine ich keine Erklärung.
00:51:49: Manchmal gibt es direkte Erklärungen, manchmal hat jemand einfach nur einen Fehler gemacht und darauf folgt ein Leid.
00:51:54: Wunderbar das geschieht auch.
00:51:55: da kann man direkt sagen woran es liegt.
00:51:57: öfters ist es nicht so.
00:51:59: Ich wünsche uns dass wir in den Situationen die einzig gültige und wirksame Antwort parat haben.
00:52:05: Und das ist Mitleid.
00:52:06: So wie Jesus er weint obwohl er alles weiß und alles wenden kann Obwohl er alle antworten geben könnte nach dem warum?
00:52:15: Er leidet einfach mit Er weint mit und zur richtigen Zeit fügt er alles so, wie es für alle Beteiligten das Beste ist.
00:52:24: Das Gott vertraue und das wünsche ich euch!
00:52:27: Ich bin sicher denn sehen wir uns auch alle im Himmel wieder.
00:52:29: Denn wenn man Gott so sieht und so versteht dann gibt es keinen Grund von ihm loszulassen – kein Seebeben, kein Tsunami, kein Hungersnot, kein Krieg und auch kein persönlicher Trauerfall.
00:52:43: Amen Wir hoffen, dass diese Botschaft dich im Herzen angesprochen und zum Nachdenken angeregt hat.
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